Warum die Darstellung von Polyamorie in den Medien wichtig ist

Wer unsicher ist, ob und warum die Darstellung von Polyamorie in den Medien wichtig ist, dem empfehle ich einen vom Januar 2017 stammenden Artikel des Wissenschaftlers Stefan Ossmann von der Uni Wien.

Medien (mit)bestimmen den gesellschaftlichen Diskurs. Vor allem wenn es sich um ein neues Thema handelt, zu dem Personen noch keine festgefahrene Meinung haben („Schemata“), trägt das, was das Publikum medial vermittelt bekommt, stark zum Meinungsbildungsprozess bei. Dieser Zugang wird in der Kommunikationswissenschaft „Framing“ genannt.

Mit anderen Worten, die Darstellung von Polyamorie in den Medien prägt die Wahrnehmung der Menschen, vor allem jener, die nicht aus eigenen Erfahrungen mit Polyamorie vertraut sind.

Qualität der Darstellung von Polyamorie in den Medien sehr unterschiedlich

Die Qualität der Darstellung von Polyamorie in den Medien ist unterschiedlich. Klicken sich einfach mal zufällig durch die Artikel, über die das Polyamorie Magazin berichtet. Da wird Ihnen bald auffallen, dass Sie immer wieder anders dargestellt wird. Sie finden Beispiele dafür in der Artikelserie Einführungen in Polyamorie, oder Sie lesen eine oder mehrere der monatlichen Zusammenfassungen über die Berichte zu Polyamorie in deutschen Medien.

Man kann die Unterschiedlichkeit der Darstellung allerdings nicht den Medien allein anlasten. Selbst auf Polyamorie Webseiten, Blogs, Foren wird immer wieder darüber diskutiert, ob etwas Polyamorie ist, oder nicht. Und Stefan Ossmann berichtet in dem unten verlinkten Artikel, dass auch Forscher zu Polyamorie verschiedene Definitionen benutzen. Gut also, dass Ossmann darüber forscht und 2019 die Ergebnisse publizieren wird.

Wenn der verlinkte Artikel nicht in einer Sprache ist, die Sie gut können, probieren Sie den Inhalt zu kopieren und bei Deepl einzugeben, einer Übersetzungsseite, die sehr gute Resultate liefert.

Links zu weiteren Informationen über Polyamorie und offene Beziehungen finden Sie unter diesem Artikel. Dort können Sie auch einen Kommentar schreiben.

 

Warum die Darstellung von Polyamorie in den Medien wichtig ist

Ich würde hier gerne eine Artikelvorschau zeigen, wie das auf den Webseiten vieler großer Medienhäuser üblich ist. Aber leider gibt es Abmahnanwälte, die sich zwar nicht an die Großen rantrauen, aber leider an kleine Webseitenbetreiber wie mich, deshalb nur der normale Link zum Originalartikel.

I would like to show an article preview here, as is usually done on the websites of many large media houses. But unfortunately there are lawyers, who don't dare to approach the big ones, but unfortunately attack small web page operators like me, therefore I can only provide the normal link to the original article:

50 Shades of Polyamorie: Warum es wichtig ist, was über Mehrfachbeziehungen in der Zeitung steht

Photo by madridcentronagual

Über Viktor Leberecht 279 Artikel
Viktor Leberecht ist mein Pseudonym für meine Arbeit als freier Autor. Ich bin studierter Historiker (M.A.), sowie ausgebildeter und berufserfahrener Journalist. Ich lebe seit 2003 in einer polyamoren Beziehung mit einer verheirateten Frau. Ich schreibe über Polyamorie, um zu informieren, Vorurteile zu entkräften und für gesellschaftliche Akzeptanz der Polyamorie zu werben. Ich setze mich für Mehrfachbeziehungen im Rahmen der Menschenrechte ein, also natürlich gleiches Recht für alle.

1 Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*