Ergebnisse des Poly-Gen-Project

DNA Spirale als Bild zu Ergebnisse des Poly-Gen-Project
Wo steckt das Poly-Gen?

Die Ergebnisse des Poly-Gen-Project wurden veröffentlicht. Vor einiger Zeit berichtete das Polyamorie Magazin über das Forschungsprojekt Poly-Gen-Project. Jetzt hat Julien Wessels die Ergebnisse veröffentlicht.

Ist Polyamorie genetisch veranlagt?

Diese Frage konnte das Projekt nicht klären. Und so müssen Sie sich auch keine Sorgen machen, ob Sie irgendwann auf Polyamorie gescreent werden. Ich erlaube mir den kritischen Hinweis, dass die Frage in gewisser Weise schon geklärt ist, denn wie Professor David Barash bereits in zwei Büchern, die den Forschungsstand zusammenfassen, darstellt, sind laut genetischer Forschung alle Menschen von Natur aus polygam / promiskuitiv.

Hier die Zusammenfassung der Ergebnisse des Poly-Gen-Project:

Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass es wohl eine genetische Variante des Oxytocinrezeptors gibt, die bei nicht-monogamen Probanden dieser Stichprobe häufiger vorkam. Eine kausale Einordnung dieses Befundes ist jedoch zurzeit noch nicht ohne weiteres möglich.

Nicht-monogame Probanden waren in der Regel weniger ängstlich gebunden, eine sichere Bindung scheint für nicht-monogame Beziehungen keine geringere Bedeutung zu haben als für monogame. Die leidenschaftliche und die spielerische liebe waren in der nicht-monogamen Gruppe stärker ausgeprägt, die pragmatische, die besitzergreifende und die selbstaufopfernde Liebe hingegen typischer für die monogame Gruppe.

Einvernehmliche Nicht-Monogamie scheint häufiger bei bisexuellen und BDSM-praktizierenden Menschen vorzukommen, eine mögliche Häufung von psychischen Erkrankungen steht zumindest zur Diskussion.

Abschließend sei noch zu den Skalen für die Bindungs- und Liebesstile gesagt, dass diese für monogame Probanden entwickelt wurden. Viele der Fragen waren zum Teil schwierig zu beantworten oder ergaben schlichtweg keinen Sinn für nicht-Monogame. Dies war auch vorher abzusehen, das Feedback zahlreicher Probanden hat es aber nochmal unterstrichen. Um derartige Konfusion zu vermeiden, wäre die Entwicklung von allgemeiner formulierten oder sogar auf nicht-monogame Probanden ausgelegte Skalen sicher keine schlechte Idee.

Wenn Sie es detailliert lesen wollen, steht unten der Link zum gesamten Text.

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Ergebnisse des Poly-Gen-Project

Polyamorie und Wissenschaft

Sie finden in der Artikelserie Polyamorie und Wissenschaft auf Polyamorie Magazin alle Artikel, in denen es um die wissenschaftliche Erkenntnisse über Polyamorie geht.

Weitere Artikelserien über Polyamorie

Diese Artikelserie ist ein Teil der Artikelserien über Polyamorie, wo Sie alle Artikel zu diesem Thema finden. Sie sind unterteilt in diverse Unterbereiche, wo es darum geht, wie Menschen Polyamorie leben, sowie weitere Themen, beispielsweise:

Sie finden hier Artikel, die ich in aller Welt gefunden habe, zumeist in deutscher und noch öfter in englischer Sprache, dann habe ich meist eine Zusammenfassung geschrieben.

Allgemeine Informationen über Polyamorie

Sie finden allgemeine Informationen auf der Seite Was ist Polyamorie?, was Polyamorie ist, wie Polyamorie funktioniert, wo Sie andere Polyamorie lebende Menschen treffen können, sowie weitere Themen in diversen Unterbereichen, beispielsweise:

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Über Viktor Leberecht 188 Artikel

Viktor Leberecht ist mein Pseudonym für meine Arbeit als freier Autor. Ich bin studierter Historiker (M.A.), sowie ausgebildeter und berufserfahrener Journalist. Ich lebe seit 2003 in einer polyamoren Beziehung mit einer verheirateten Frau. Ich schreibe über Polyamorie, um zu informieren, Vorurteile zu entkräften und für gesellschaftliche Akzeptanz der Polyamorie zu werben. Ich setze mich für Mehrfachbeziehungen im Rahmen der Menschenrechte ein, also natürlich gleiches Recht für alle.

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